| |  | | Berlin 21:51 - Tehran 23:21 - Los Angeles 12:51 | Freitag, 05.09.2008 |  Eines fällt sofort auf: das Fehlen von Gewaltdarstellungen. Die Reliefs in den Ruinen von Persepolis, der ehemaligen Hauptstadt des Persischen Reichs im heutigen Südiran, zeigen Soldaten, die aber nicht kämpfen. Es gibt Waffen, doch sie sind nicht gezückt. Die meisten Darstellungen lassen vermuten, dass hier das Ideal eines humanen Staates gelebt wurde: Menschen aus verschiedenen Ländern versammeln sich, bringen Geschenke mit und legen einander freundschaftlich die Hände auf die Schultern. In einer Epoche, die für ihre Grausamkeit berüchtigt ist, scheint Persepolis ein kosmopolitischer Ort gewesen zu sein - und für viele Iraner sind diese Bilder noch heute eine ergreifende Erinnerung daran, wer ihre Vorfahren waren und was sie taten. » Lesen Sie weiter auf nationalgeographic.de mehr... | Veröffentlicht: Gestern, 19:18 Uhr |     Ein Flugzeug der Iran Air mit 271 Menschen an Bord ist am Dienstag wegen eines brennenden Triebwerks auf dem Flughafen der indischen Metropole Bombay notgelandet. Niemand der Insassen sei zu Schaden gekommen, sagte ein Flughafenmitarbeiter. Der Pilot habe das Feuer in einem der Triebwerke der Boeing kurz nach dem Start der Maschine in Bombay entdeckt und sei daraufhin zum Flughafen zurückgekehrt. Die Ursache des Feuers war zunächst nicht bekannt. Das Flugzeug der iranischen Luftfahrtgesellschaft sollte nach Teheran fliegen. Quelle: APA mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 02.09.2008 , 23:35 Uhr |    BLINDER JOURNALIST DAHESCH: Viel gesehen ohne Augenlicht  Die schnarrende Stimme kommt kaum nach, wenn die Finger von Keyvan Dahesch über die doppelstöckige Tastatur seines Laptops eilen. "Eigene Dat..." hebt der Computer an, unterbricht sich dann aber selbst, denn mit der rechten Hand hat der 66-Jährige die gesuchte Datei längst angeklickt. Mit der linken Hand liest er sie. Nicht ein Mal hebt Dahesch den Blick zum aufgeklappten Bildschirm - er sieht ihn nicht. Die Tastatur in Brailleschrift und die schnarrende Stimme des Screenreader-Programms "Blindows" eröffnen blinden Menschen wie Dahesch die Computerwelt. » Lesen Sie weiter auf n-tv.de mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 28.08.2008 , 14:57 Uhr |     Der Pilot meldete noch technische Probleme - dann verlor er die Kontrolle: In Kirgisien ist ein Passagierflugzeug kurz nach dem Start abgestürzt und ausgebrannt. Mindestens 71 Menschen starben, etwa 20 überlebten. In Europa steht die Unglücks-Airline auf der Schwarzen Liste. Bischkek/Moskau - Wieder ist ein Passagierflugzeug unmittelbar nach dem Start verunglückt: Eine Boeing 737 mit rund 90 Menschen an Bord stürzte am Sonntag in Kirgisien ab, wenige Minuten, nachdem sie in der Hauptstadt Bischkek gestartet war. Nach Angaben der kirgisischen Regierung starben mindestens 71 Menschen. Bis zu 20 Insassen hätten den Crash nach ersten Erkenntnissen überlebt, sagte Premierminister Igor Tschudinow. Der Regierungschef Igor besuchte am Abend den Ort der Katastrophe. » Lesen Sie weiter auf spiegel.de (pi) mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 24.08.2008 , 22:55 Uhr |    IRANER AUF PILGERREISE IN DEN IRAK: Wallfahrt in Feindesland  20 Jahre nach Ende des Iran-Irak-Kriegs wagen Tausende iranische Pilger die Reise zu den heiligen Stätten im Nachbarland. Dort treffen sie auf alte Feinde und neue Gefahren. Die Frage nach dem Sinn des Kriegs begleitet sie auf ihrer mühsamen Fahrt. mehr... | Veröffentlicht: Sonntag, 24.08.2008 , 11:56 Uhr |    Wer im Iran seine Meinung offen sagt, muss das Regime fürchten. Die Mullahs wollen die Strafen noch verschärfen, warnt Friedensnobelpreisträgerin Schirin Ebadi im FTD-Interview - und kritisiert das Desinteresse im Westen. Viele iranische Internetaktivisten könnte ihr Engagement bald das Leben kosten. Die iranische Anwältin und Menschenrechtlerin Schirin Ebadi warnt vor drastischen Plänen der Regierung gegen die Verbreitung unliebsamer Inhalte - neben Pornografie auch alles, was "gegen die Religion" gerichtet ist. "Das Schlimmste ist ein Gesetz, das derzeit im Madschlis liegt", sagte Ebadi im FTD-Interview in Teheran. "Wenn es verabschiedet wird, droht den Verantwortlichen solcher Websites die Exekution." Das Gesetz wurde vom konservativ dominierten Parlament - dem Madschlis - als Entwurf bereits angenommen. » Lesen Sie weiter auf Financial Times mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 21.08.2008 , 10:44 Uhr |     Familie Lafavi flüchtete aus dem Iran. Seit drei Jahren versucht sie nun, den Alltag in der Gemeinschaftsunterkunft in Gehlberg zu meistern. Die Sonne leistet ganze Arbeit an diesem Donnerstag im Hochsommer 2008. Die Luft ist schwer und feucht. Schon bei der kleinsten Bewegung kleben die Kleider am Leib. Hier, wo der Thüringer Wald am dichtesten und am steilsten ist, wandert Familie Lafavi in den Vormittag. Papa Ebrahim hat den Rucksack geschultert. Zwei Flaschen mit Wasser gut darin verstaut. Im Gänsemarsch geht es von Gehlberg (Ilmkreis) hinunter ins Tal, immer die schmale Straße Richtung Gräfenroda entlang. » Lesen Sie weiter auf Freies Wort mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 16.08.2008 , 10:36 Uhr |    Mit skrupellosen propagandistischen Lügen und Verschwörungstheorien hetzen die iranischen Medien gegen die Baha'i. Religiöse Fanatiker fühlen sich davon angesprochen und stecken Wohnhäuser einfacher Baha´i-Familien in Brand. Der Anti-Bahaismus ist ein Bestandteil der staatlichen Doktrin der totalitären Diktatur. Während die UNESCO im Juli 2008 die Baha'i-Heiligtümer in Israel als Weltkulturerbe anerkannt hat, verschlimmert sich die Lage der Angehörigen der Baha'i-Religion im Iran. Dort werden nicht nur die heiligen Stätte der Baha'i zerstört, inzwischen wird sogar der Privatbesitz von Baha´i angezündet. » Lesen Sie weiter auf Welt Online mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 02.08.2008 , 11:45 Uhr |     Frankfurt am Main (kobinet) Vor 50 Jahren, am 3. September 1958, ist Keyvan Dahesch im Alter von 16 Jahren nach Deutschland gekommen, da seine Eltern sich hier Heilungschancen für ihn erhofften. Auch wenn sich dies sich nicht erfüllt hat: Der blinde Journalist hat einen beeindruckenden Lebensweg genommen. Heute setzt er sich gemeinsam mit seiner Frau für behinderte Menschen ein. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 01.08.2008 , 12:06 Uhr |     Ahmad Batebi wurde weltberühmt, als er 1999 auf dem Titelbild der US-Zeitschrift "The Economist" zu sehen war. Auf dem Foto, aufgenommen auf einer Demonstration gegen Irans Mullah-Regime, hielt er ein blutiges T-Shirt in die Höhe – und wurde damit zur Ikone des Widerstandes. Nach Jahren der Folter ist er jetzt in die USA geflohen. Nach drei Tagen ununterbrochener Flucht stieg Ahmad Batebi den steinigen Weg hinab zum Fluss, der die Grenze Irans zu Irak markierte. Seine kurdischen Führer hatten ihn, den iranischen Dissidenten, tagelang durch Minenfelder geführt. Nachts hatten die Grenzposten wild um sich geschossen. Nun übergab man ihn an eine neue Gruppe schattenhafter Schmuggler. » Lesen Sie weiter auf Welt Online mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 29.07.2008 , 08:18 Uhr |     Seit sieben Tagen ist ein iranischer Bergsteiger am Nanga Parbat verschollen. Während die Welt die Rettung von Simon Kehrer und Walter Nones feiert, schwinden die Chancen für sein Überleben. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 25.07.2008 , 11:09 Uhr |  Acht Frauen u.a. wegen Prostitution, Ehebruch und Inzest verurteilt - Lehrer wegen sexuellem Kontakt mit Studentin unter Strafe. Teheran - Mindestens acht Frauen und ein Mann sind zum Tod durch Steinigung verurteilt worden. Das Urteil könne jederzeit exekutiert werden, teilten die Anwälte der Inhaftierten den Medien am Sonntag mit. Die acht Frauen sind zwischen 27 und 43 Jahre alt. Ihnen wurden Prostitution, Inzest und Ehebruch als Vergehen zur Last gelegt. Der einzige Mann unter den Verurteilten, ein 50-jähriger Musiklehrer, wird illegaler Sex mit einer Studentin vorgeworfen. » Lesen Sie weiter auf derStandard.at mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 24.07.2008 , 11:15 Uhr |    Vancouver (pte/10.07.2008/06:00) - E-Mails, die einen Angriff der USA auf den Iran und den Beginn des Dritten Weltkriegs verkünden, finden seit rund einem Tag ihren Weg in immer mehr Postfächer. Mit derartigen Schreckensnachrichten hat das Botnetz des Sturm-Wurms "Storm" seine neueste Spam-Welle auf Nutzer losgelassen, so Savio Lau, Mitarbeiter der SophosLabs http://www.sophos.com in Kanada. Die Meldungen nutzen die realen Spannungen im Mittleren Osten, um User auf falsche News-Seiten zu locken - wo Malware statt Nachrichten serviert wird. » Lesen Sie weiter auf pressetext.com mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 10.07.2008 , 09:52 Uhr |     TEHERAN, 07. Juli (RIA Novosti). Beim heutigen Absturz eines Jagdflugzeugs vom Typ F-5 in Iran sind beide Piloten ums Leben gekommen. Wie der iranische Fernsehsender Press TV berichtet, verunglückte die Maschine aus technischer Ursache bei Landeanflug auf dem Luftwaffenstützpunkt Omide in der südwestlichen Provinz Chuzestan. Das Gros der iranischen Kampfjets entfällt auf die veralteten Jäger F-4, F-5 und F-14, die noch vor der islamischen Revolution 1979 in den USA gekauft worden waren. Nach der Revolution und dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen hat die amerikanische Regierung die Lieferungen von Ersatzteilen für diese Maschinen nach Iran verboten. Mit freundlicher Genehmigung von RIA Novosti mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 08.07.2008 , 10:22 Uhr |    Auf Internetvergehen könnte im Iran schon bald die Todesstrafe stehen. Die Höchststrafe könnte Usern drohen, die im Web für Korruption, Prostitution und Blasphemie werben. Die dazu eingebrachte Gesetzesvorlage habe eine Verschärfung der Strafen für "Schädigung der geistigen Sicherheit in der Gesellschaft" zum Ziel, wie heise die ISNA (Iranian Student's News Agency) zitiert. Im Iran kommt seit 2000 eines der aufwendigsten Filtersysteme der Online-Welt zum Einsatz, das unter anderem den Zugriff auf Seiten mit politischen Inhalten verhindern soll. » Lesen Sie weiter auf derStandard.at mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 04.07.2008 , 13:28 Uhr | |  | Statistik 446 User online 0 Mitglieder 446 Gäste Letzte Stunde 2 Mitglieder 2499 Gäste Letzte 24 Stunden 2 Mitglieder 47670 Gäste |