| |  | | Berlin 21:56 - Tehran 23:26 - Los Angeles 12:56 | Freitag, 05.09.2008 |  Der erste Golfkrieg zwischen Iran und Irak endete am 20. August 1988 mit einem Waffenstillstand. Von Frieden aber kann bis heute in der Region keine Rede sein. Die Entscheidung, einem Waffenstillstand zuzustimmen, sei ihm vorgekommen, wie einen Becher Gift zu trinken. So beschrieb der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini seine Entscheidung, dem ersten Golfkrieg nach fast acht Jahren ein Ende zu setzen. Immer wieder hatte er internationale Appelle zur Waffenruhe ignoriert und abgelehnt. Mit dem 20. August 1988 jedoch schwiegen die Waffen. Frieden zwischen Iran und Irak gibt es dennoch bis heute nicht. Die Nachwirkungen dieses Krieges sind spürbar und beeinflussen unter anderem das Verhältnis Teherans zum Irak nach Saddam Hussein, aber auch das zum Rest der Welt. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 20.08.2008 , 12:08 Uhr |     "Im Jahre 1947 begab ich mich nach Azarbaijan. Überall in der Provinz und bei der Rückkehr nach Teheran wurde ich begeistert empfangen. Der Freudentaumel steigerte sich manchmal bis zur Raserei, und die Treue und Anhänglichkeit der Bevölkerung ist mir unvergesslich. Wenn ich heute daran denke, krampft sich mir das Herz zusammen." Shah 1979. Am 29. Januar 1942 unterzeichnete der Iran mit den Engländer und den Russen ein Dreimächteabkommen, das Iran Souveränität und Unabhängigkeit garantierte und das im Artikel V folgendes bestimmte: "Die Alliierten Streitkräfte müssen spätestens 6 Monate nach Beendigung der Feindseligkeiten mit den Achsenmächten das Land verlassen haben." mehr... | Veröffentlicht: Montag, 02.06.2008 , 03:24 Uhr |    Das Wetter war freundlich, die Wälder boten reichlich jagdbares Wild, die Flüsse lieferten Fische, Muscheln und Krebse, regelmäßiger Regen ermöglichte den Anbau von Getreide. Kein Wunder, dass sich die Menschen mehrten, dicht beieinander liegende Dörfer errichteten und eines Tages beschlossen, eine richtige Stadt zu bauen. Das ist das übliche Szenario für die Entstehung der ersten urbanen Zentren. Doch dieses spielt nicht in Südmesopotamien, wo nach bisheriger Lesart die Sumerer den geistigen Höhenflug des Menschen einleiteten, sondern weiter östlich im heutigen Iran, ist gut 700 Jahre älter und wirft damit die Frage neu auf: Wo liegen die Wurzeln der ersten Hochkulturen? (sVy)» Lesen Sie weiter auf Tagesspiegel mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 30.04.2008 , 12:59 Uhr |     Die Konfrontation, die zwischen Christentum und Islam konstruiert wurde, hat es im Spätmittelalter nicht gegeben“, sagt Markus Ritter. Vielmehr gab es zwischen den Kulturräumen enge Kontakte – was Ritter an seinem eigenen Fachgebiet, der Iranisitik, illustriert. „Es gab Pläne einer Allianz zwischen dem Papst und dem mongolischen Iran“, erzählt er. Der Iran wollte sich damals aus der Umklammerung der Nachbarstaaten befreien – und wählte als Ausweg den Mittelmeer-Raum. Der Papst konnte dadurch beispielsweise erreichen, dass im Iran ein römischer Bischofssitz eingerichtet wurde. Handelsstädte wie Venedig oder Genua wiederum haben die Gunst der Stunde genutzt und Handelsniederlassungen im Iran eingerichtet. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Die Presse mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 02.04.2008 , 10:41 Uhr |     (Recherchiert und frei übersetzt aus dem Englischen von Sherry) Jede Analyse über das Leben und den Status der Frauen im antiken Iran stellt eine sehr komplexe Aufgabe dar, die viel Zeit und Geduld erfordert. Die Intention dieses verhältnismäßig zum Thema sehr kurz geratenen Essays ist die, essenzielle und auf archäologischen Befunden basierende Informationen bereitzustellen, die für ein deutlicheres Bild der Frau zu jener Zeit nötig ist. In diesem Essay wird hauptsächlich die Frau im achaemenidischen Iran behandelt. Das Material basiert vor allem auf Verwaltungs- und Finanz-Texte, die in Persepolis (509-438 v. Chr.) bei Ausgrabungen entdeckt worden sind. Auch Dokumente aus Susa in Babylon und anderen mesopotamischen Hauptstädten aus dieser Periode werden herangezogen. mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 22.03.2008 , 13:27 Uhr |     (Frei übersetzt aus dem Englischen von Sherry) Entgegen der Annahme der zwei Schach-Historiker Murray und Van Der Linde, ist das Schachspiel nicht im indischen Sub-Kontinent entstanden, sondern im Iran. Die Erläuterungen und Indizien dafür werden im folgenden Text aufgelistet. Schach in der iranischen und indischen Literatur Der erste, eindeutige Hinweis auf „Schach“ in Indien findet sich in den Sanskrit-Schriften im "Harschascharita" des Hof-Poeten Bana, die zwischen 625 und 640 n. Chr. geschrieben worden sind. Dem gegenübergestellt haben prä-islamische Dokumente Schach fest und lückenlos mit der letzten Periode der Sassanidischen Herrschaft Irans verbunden (6.-7. Jahrhundert). mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 18.03.2008 , 00:05 Uhr |     Vor dreißig Jahren drängte sich eine für damalige Verhältnisse unvorstellbar große Zahl von Dichtern, Schriftstellern, Intellektuellen bei einer Veranstaltung des deutschen Goethe-Instituts in den Räumen der Deutsch-Iranischen Gesellschaft. Dieses vergessene Woodstock der Poesie war ein Meilenstein in der Geschichte des Niedergangs der korrupten Schah-Dynastie. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 01.11.2007 , 13:22 Uhr |     Einfluß altiranischer klinischer Chemie und Pharmakologie auf die griechische, römische und arabisch-islamische Medizin: Chemie und Pharmakologie waren seit jeher nur in wenigen Hochkulturländern dieser Welt wie Indien, China, Ägypten und Iran ernstzunehmende und auch ernsthaft betriebene Wissenschaften. Altiranische Chemie ist in Europa fast unbekannt und aufgrund dieser Unkenntnis kursieren abenteuerliche Gerüchte, die an Merkwürdigkeit nichts fehlen lassen. Man glaubt, die Chemie des Altertums erschöpfe sich darin, aus anderen Metallen Gold herzustellen! Über die Pharmakologie des Altertums ist eher einiges bekannt, weil die Pflanzenextrakte der damaligen Welt annähernd denjenigen der heutigen entsprechen. mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 08.09.2007 , 16:52 Uhr |     Nur noch bescheidene Überreste einer großen Universitätsstadt in engerem Sinne erinnern heute an Gondi-Schapur. In der Nähe des Flusses Karun, achtzehn Kilometer südöstlich vom heutigen Desful und fünfzig Kilometer nordwestlich vom heutigen Schuschtar stand einst die faszinierende Universitätsstadt Gondi-Schapur und die gleichnamige Universität, die von dem persischen Herrscher Schapur aus dem Geschlecht der Sasaniden gegründet worden war. Er regierte Iran zwischen 241 – 271 n. Chr. Er war es, der den römischen Kaiser Valerian besiegt hatte. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 04.09.2007 , 09:32 Uhr |    EIN POET, WISSENSCHAFTLER UND PHILOSOPH: Omar Khayyam  Am 18. Mai 1048 wurde Omar Khayyam in Nischapur, Provinz Khorasan, geboren (verstorben am 4. Dez. 1131). Er war ein iranischer Mathematiker und Astronom, ebenso ein angesehener Philosoph und Dichter. In seinen zum Teil erst nach seinem Tode veröffentlichen philosophischen Versen trat er für die allumfassende Gültigkeit der Naturgesetze ein und stellte Auferstehung und ewiges Leben in Frage. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 18.05.2007 , 12:04 Uhr |    AN DIE MENSCHEN DER WELT UND DIE VEREINTEN NATIONEN: Rettet die archäologischen Stätte PASARGADS im Iran!  Wir, die Unterzeichnenden, müssen bedauerlicherweise die Bewohner unseres Planeten Erde darüber informieren, dass eines der wichtigsten Weltkulturerben kurz vor der Zerstörung steht. Die Islamische Republik Iran geht nun zum Endstadium des Baus eines Staudammes im Süden Irans über, welcher die archäologischen Überreste Pasargads und Persepolis (die antiken Hauptstädte der Achämeniden, darunter auch das Grabmal Kyros des Großen) endgültig überfluten wird. Diese archäologischen Nachlässe sind seit ihrer Entdeckung von vielen Fachleuten als eines der Wunder der antiken Welt und dadurch als Teil des Weltkulturerbes der Menschheit bezeichnet worden. mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 20.04.2007 , 13:07 Uhr |     Der 10. Dezember ist der Gedenktag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Sie wurde 1948 von der Generalversammlung der UN beschlossen. Die Idee der Menschenrechte war damals nicht neu. Die ersten Ansätze hat es in Europa bereits im Mittelalter gegeben. Ein Vorläufer der heutigen «Erklärung» ist die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte der französischen Nationalversammlung aus dem Jahr 1789. Kaum bekannt ist jedoch, dass bereits vor mehr als 2500 Jahren der iranische König Kyros in Babylon, im heutigen Irak, etwas Ähnliches verkündet hatte. Seine Erklärung war für die damalige Zeit sensationell. Sie geht weit über die Menschenrechte hinaus, die wir in Ansätzen bei den alten Griechen oder im mittelalterlichen Europa finden. Insbesondere fällt die Ächtung der Sklaverei auf, die vielerorts bis in das 19. Jahrhundert praktiziert wurde. In diesen Tagen wird zum Beispiel daran erinnert, dass das englische Parlament im Jahr 1807 die Sklaverei abgeschafft hat. mehr... |  Veröffentlicht: Freitag, 20.04.2007 , 09:52 Uhr |    BAHá'I-GEMEINDE SETZTE IM KURPARK GEDENKSTEIN ZU EHREN VON ABDU'L BAHá: Eine beispielhaft tolerante Religion  Bad Mergentheim - "Dies ist ein herrlicher Ort, die Atmosphäre hat eine äußerst günstige Wirkung auf Kranke. Die Umgebung ist lieblich und tut dem Auge gut." So äußerte sich Abdu'l-Bahá bei seinem Besuch in Bad Mergentheim am 7. und 8. April 1913 über dessen Einrichtungen und Umgebung. Exakt zum Jahrestag wurde im Rahmen eines Festaktes durch OB Dr. Lothar Barth und durch die Bahá'i-Gemeinde Bad Mergentheim im Kurpark ein Gedenkstein enthüllt, der an diesen Besuch Abdu'l-Bahás in der Kurstadt erinnert. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 10.04.2007 , 08:37 Uhr |     Die Gefangennahme von fünfzehn Angehörigen der britischen Marine durch iranische Soldaten hat zu ernsteren politisch- diplomatischen Scharmützeln geführt. Die Teheraner Machthaber können sich im eigenen Land auf antibritische Ressentiments und Verschwörungstheorien stützen, die eine eigene Geschichte haben. Glaubt man weiten Teilen der iranischen Öffentlichkeit, so beeinflusst eine dunkle Hand, die im Hintergrund geschickt die Fäden zieht, das Schicksal ihres Gottesstaates. Diese Macht, so argwöhnen viele Iraner, stecke hinter allen Übeln im Land; hinter Bombenanschlägen und separatistischen Bewegungen in den Provinzen ebenso wie hinter dem Sieg der innenpolitischen Kontrahenten und selbst hinter alltäglichen Missständen wie dem Anstieg der Lebensmittelpreise. Imperialismus im 19. Jahrhundert mehr... | Veröffentlicht: Samstag, 31.03.2007 , 14:41 Uhr |    IRANISCHES FEUERFEST: Spiel mit dem Feuer  Chahar Schanbe Suri ist Teil der vorislamischen Tradition Irans. Das Fest ist zum Zankapfel zwischen der iranischen Bevölkerung und der Regierung geworden. Zusehends nutzen auch die Jungen und die Regimegegner diesen Tag, um Luft abzulassen und Kritik am Regime zu üben. Langsam legt sich die Nacht über Isfahan, die ehemalige Residenzstadt der Safawiden, der persischen Könige. Die Frühlingssonne macht der Strassenbeleuchtung und den blinkenden Reklamen der Boutiquen und Hidschabshops, den Modegeschäften für Schleier, Platz. Tagtäglich flanieren Tausende durch die Einkaufsstrassen des Armenierviertels Jolfa, bahnen sich ihren Weg durch eine Blechlawine von iranischen Billigautos, den Peykans, und schickeren französischen Limousinen. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 21.03.2007 , 18:02 Uhr | |  | Statistik 471 User online 0 Mitglieder 471 Gäste Letzte Stunde 2 Mitglieder 2502 Gäste Letzte 24 Stunden 2 Mitglieder 47700 Gäste |