| |  | | Berlin 23:55 - Tehran 01:25 - Los Angeles 14:55 | Montag, 01.12.2008 | In einer Zeit, da das iranische Staatsoberhaupt wiederholt in aller Öffentlichkeit die Vernichtung Israels beschwört oder notorische Holocaust-Leugner zu einer «wissenschaftlichen» Konferenz über die Judenvernichtung nach Teheran lädt, liegt die Vermutung nicht eben nahe, dass ausgerechnet in Iran die nach Israel zweitgrösste jüdische Gemeinde im Nahen Osten lebt – und dies trotz der Tatsache, dass sie seit der Islamischen Revolution um drei Viertel, nämlich von rund 100 000 auf etwa 25 000, geschrumpft ist. Nach Dalia Sofers 2007 auf Deutsch erschienenem Roman «Die September von Schiras» thematisieren nun erneut zwei Bücher Schicksale iranischer Juden. Sie unterscheiden sich hinsichtlich der Gattung, was sie jedoch verbindet, ist die von weiblicher Erfahrung dominierte Perspektive. » Lesen Sie weiter auf NZZ Online mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 21.10.2008 , 12:15 Uhr |    "SOFTCORE" VON TIRDAD ZOLGHADR: Bohème in Teheran Dieser Mann ist wahrscheinlich ein Doppelagent. Das zumindest deutete die Berliner Schriftstellerin Sarah Khan an, als sie vor einiger Zeit für das literarische Kolloquium Berlin den Autor, Kritiker und Kurator Tirdad Zolghadr und seinen Debütroman "Softcore" vorstellte: ein schweizerisch-iranischer Geheimdienstler, der Berlin, Hamburg und Los Angeles im Dienste der Mullahs und die Mullahs im Auftrag Zürcher Banken ausforscht. » Lesen Sie weiter auf Frankfurter Rundschau mehr... | Veröffentlicht: Montag, 11.08.2008 , 11:39 Uhr |    „DIE SEPTEMBER VON SCHIRAS“ : Als Jude im Iran  Den Debütroman „Die September von Schiras“ der iranischen Autorin Dalia Sofer rezensiert Sabine Berking in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“). Er erzählt die Geschichte einer jüdischen Familie im Iran. Die Autorin ist selbst Jüdin und 1982 mit ihrer Familie aus dem Iran geflohen. Heute lebt und arbeitet sie in New York. Eines Tages wird der jüdische und wohlhabende Juwelier Isaac Amin völlig unvermittelt von der iranischen Polizei verhaftet. Was ihm vorgeworfen wird, weiß er nicht, aber trotzdem versuchen die Polizisten mittels Folter ein Geständnis aus ihm heraus zu bekommen. Während Isaac weiterhin im Gefängnis sitzt, muss seine Frau die Familie zusammenhalten. » Lesen Sie weiter auf Berliner Literaturkritik mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 01.08.2008 , 12:04 Uhr |    Gina Nahai gilt in den USA als die politische Stimme der iranischen Juden. Auch ihre Romane drehen sich um jüdische Schicksale in ihrem Heimatland. Ihr neuester Roman „Regen am Kaspischen Meer“ ist nun auch auf Deutsch erschienen. Hamburg ist nur eine der vielen Stationen von Gina Nahais Lesereise durch Europa, in der sie ihren neuen Roman vorstellt. Die Anstrengungen der Reise sind ihr jedoch nicht anzusehen. Strahlend empfängt die iranischstämmige Amerikanerin jeden Besucher mit der in Kalifornien so typischen Begrüßung: „Hey, how are you doing today? It´s so nice to have you here. » Lesen Sie weiter auf Zenith mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 08.07.2008 , 10:26 Uhr |    EINBLICKE IN EIN VERBORGENES LAND: »Hinter den Schleiern Irans«  Iran? Was ist das eigentlich für ein Land? Man kann an Ahmadinedschad und radikale Mullahs denken, an das alte Persien und 1001 Nacht, oder an die Fußballnationalmannschaft. Doch allzu oft bleibt die komplexe Realität dieses Landes für die meisten Menschen aus dem Westen wie hinter einem Schleier verborgen. Christiane Hoffmann lebte von 1999 bis 2004 als einzige deutsche Journalistin im Iran. Mit ihrem Buch „Hinter den Schleichern Irans“ versucht die Autorin, auch anderen Menschen einen tieferen Einblick in dieses uns so fremde Land zu geben. Dabei geht sie nicht immer chronologisch vor, sondern versucht ihre Erlebnisse, Beobachtungen und Analysen zum besseren Verständnis auch thematisch zu ordnen. » Lesen Sie weiter auf scm-digital.net (pi) mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 11.06.2008 , 09:00 Uhr |    Dieses Buch schließt eine Lücke. Und was für eine. Da hat sich doch einer tatsächlich die Aufgabe gestellt und erfüllt, sämtliche bekannten und verfügbaren Primärtexte über den Einfluss persischer Kultur auf die deutsche Literatur zu sammeln, zu lesen und auszuwerten. Herausgekommen ist eine gut 600 Seiten starke Dissertation, die - das sei noch erwähnt - im letzten Jahr den Sibylle-Hahn-Förderpreis für Geistes- und Sozialwissenschaften 2006 erhalten hat, wodurch der Druck dieser voluminösen Arbeit überhaupt erst möglich geworden ist. mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 05.06.2008 , 09:00 Uhr |    DREI FRAUEN BRAUCHT DER MANN: "Englischer Harem"  Turbulent und tragikomisch geht's zu in Anthony McCartens "Englischem Harem" Eigentlich könnte auch Martin Mosebach dieses Buch rezensieren. Nicht nur, weil Anthony McCartens persisches Lieblingsrestaurant in Frankfurt am Main just an jenem Platz liegt, an dem Mosebachs jüngster Roman "Der Mond und das Mädchen" spielt. (McCarten wurde auf der vergangenen Buchmesse beim Perser am Baseler Platz gesichtet.) mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 03.06.2008 , 11:49 Uhr |    Die Autorin Gina Nahai ist selber iranische Jüdin und lebt seit 1977 in Los Angeles. Als politisch denkende Frau führt sie anhand einer Familiengeschichte vor, wie Juden in den 1960er- und 1970er-Jahren im Iran lebten. Iran und die Juden: Das ist eine Jahrtausende alte Beziehung, meist konfliktreich, nur in kurzen Phasen entspannt. Dies wurde gerade in jüngster Zeit wieder deutlich, seit in Teheran das kleinwüchsige Grossmaul Mahmud Ahmadinedschad als Präsident an den Schalthebeln der Macht sitzt. Er ruft lautstark zur Auslöschung Israels auf und leugnet den Holocaust, weshalb es für Juden in Iran wieder einmal ungemütlich geworden ist. (sVy)» Lesen Sie weiter auf espace.ch mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 30.05.2008 , 10:15 Uhr |    Die 21. Teheraner Buchmesse hat ihre Pforten geschlossen. Wieder nutzten hunderttausende Frauen und Männer aus allen Teilen Irans die Gelegenheit, sich über Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt zu informieren – oder einfach nur einen Ausflug zu machen. Denn die internationale Buchmesse gleicht, so die BBC, »einem großen Karneval«. Die große Zahl der Besucher widerspiegelt weder die kleine Leserschaft in Iran noch die Auflagenschwäche der Bücher. mehr... | Veröffentlicht: Montag, 19.05.2008 , 10:23 Uhr |    Was haben Clemens Meyer, Thomas Pletzinger und Sudabeh Mohafez gemeinsam? Sie haben alle drei den MDR-Literaturpreis bekommen. Sudabeh Mohafez ist die Preisträgerin in diesem Jahr. Sie ist schon lange keine Unbekannte auf dem literarischen Parkett mehr. Der Tag danach Der erste Freudentaumel ist vorbei, die Flut an Glückwunsch-SMS – und E-mails ebbt wieder ab. Es ist der Tag nach der Verleihung des 13. MDR-Literaturpreises. Immer noch in bester Laune empfängt mich die Preisträgerin Sudabeh Mohafez in der Wohnung ihrer Freundin Rebecca. Diese ist auch Schriftstellerin. Beide haben sich durch ein Autorenforum im Internet kennengelernt. Ja, auch Schriftsteller nutzen den virtuellen Raum um Kontakte zu knüpfen. (sVy)» Lesen Sie weiter auf mephisto 97.8 mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 07.05.2008 , 14:23 Uhr |     Teheran in den Siebziger und frühen Achtziger Jahren. Der Sturz des Schahs und der Einzug Ajatollah Chomeini prägen das Leben in der iranischen Hauptstadt. Veränderungen, die mit viel Optimismus begrüßt worden sind, entpuppen sich schnell als radikale Einschränkung. Vor allem Frauen begegnen in der bislang liberalen Stadt plötzlich überall Verboten und Bevormundungen. Roya Hakakian hat diese Zeit als junges Mädchen erlebt, hat gesehen, wie Träume und Hoffnungen zerstört wurden. In "Bitterer Frühling" lässt sie uns teilhaben. » Lesen Sie weiter auf kwick.de (pi) mehr... | Veröffentlicht: Freitag, 02.05.2008 , 07:51 Uhr |    BERLIN - Mit dem ersten Satz wird dieses Buch zur Unmöglichkeit erklärt. Der Blick einer Westlerin auf den Iran? Eine sehr fragwürdige Angelegenheit. Das sieht ein iranischer Dichter so, und da hat auch die Autorin und Journalistin Christiane Hoffmann ihre Zweifel. Ihre Skepsis durchdringt die Seiten, die materiellen und die politischen. Und darum ist dies kein Besserwisser-Buch geworden, aber auch keines, das die Anziehung des Islam romantisch verklärt. (sVy)» Lesen Sie weiter auf Märkische Allgemeine mehr... | Veröffentlicht: Donnerstag, 10.04.2008 , 05:28 Uhr |    VOR 57 JAHREN GESTORBEN: Sadegh Hedayat  (*17. 2. 1903 in Teheran, - Δ 9. 4. 1951 in Paris) iranischer Schriftsteller. Er war der wichtigste Romancier, Novellist, Literaturforscher und Übersetzer des Iran im 20. Jahrhundert und gilt als der Begründer der modernen iranischen Literatur. In einer Aristokratenfamilie geboren, besuchte er das französische Gymnasium. 1925 reiste er mit einer Gruppe von Studenten nach Belgien und später nach Frankreich. Hedayat lebte und studierte in Paris. Er übersetzte Werke von Guy de Maupassant, Anton Tschechow, Rainer Maria Rilke, Edgar Allan Poe, Arthur Schnitzler, Gaston Sarreau, Jean-Paul Sartre und Franz Kafka. Er schrieb zwei historischen Dramen, mehrere Kurzgeschichten, eine Theaterstück einen Reisebericht und verschiedene Übersetzungen von Mittelpersischen ins Moderne. (sVy)» Lesen Sie weiter auf humanistischer pressedienst mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 09.04.2008 , 05:50 Uhr |     Kaum 30 Jahre nach dem Sturm auf die Bastille setzt der Colberger Dichter und Reisende Joseph Heinrich Colbin von Cádiz zur spanischen Besitzung Peñón de Vélez in Nordafrika über. Gemeinsam mit deutschen Freunden bricht er von dort zu einer „philosophischen Expedition“ ins nahegelegene Rif-Gebirge und den Mittleren Atlas auf. Offiziell gilt er seit jenen Märztagen des Jahres 1818 verschollen. Gerüchte und kolportierte „Berbermärchen“ berichten jedoch von der Gründung einer sektenähnlichen Lebens- und Arbeitsgemeinschaft der Verschollenen und ihrem Übertritt zum Islam. Das Ereignis trägt Fiktionalität und Historisches in sich. In den Fluchtpunkten deutscher Biographien zeigt sich die Berührung mit der arabischen Welt. Beides ist Thema des Wettbewerbs zur Vergabe des Joseph Heinrich Colbin-Literaturpreises. mehr... | Veröffentlicht: Mittwoch, 09.04.2008 , 00:21 Uhr |     „Komm her, komm her, aber komm mir nicht zu nahe ... Iran ist ein Land, das sich nicht einfach so betrachten lässt. Vor dem allzu direkten, zudringlichen Blick verbirgt es sich hinter Schleiern“, schreibt die Journalistin Christiane Hoffmann in ihrem Buch „Hinter den Schleiern Irans“. Fünf Jahre lang, von 1999 bis 2004, hat sie aus Teheran berichtet. Nun vermittelt sie ein facettenreiches Bild dieses Landes, das – obwohl häufig in den Schlagzeilen – fern und fremd ist. mehr... | Veröffentlicht: Dienstag, 08.04.2008 , 06:30 Uhr | |  | Statistik 262 User online 0 Mitglieder 262 Gäste Letzte Stunde 0 Mitglieder 2537 Gäste Letzte 24 Stunden 3 Mitglieder 46389 Gäste |