Osnabrück - Die Osnabrücker Symphoniker haben die Proben zu Brahms' Vierter Symphonie und Beethovens "Leonore" beendet. "Jetzt spielen wir die Stücke erst wieder in Teheran", sagt Violinist Christian Heinecke. Die Musiker werden das erste westliche Orchester seit rund 30 Jahren sein, das in der iranischen Hauptstadt auftritt.
"Ich finde das unglaublich, dass wir Brahms' Vierte in Teheran aufführen werden", sagt Heinecke. "Das ist ein langes, schweres Stück." Das Mitglied des Orchestervorstands ist glücklich, dass er mit seinen Kollegen in die iranische Hauptstadt reisen und dort die eigene Kultur und Musik präsentieren darf. "Das einzige, was die Kultur kann, ist: zum Herzen sprechen. Und das kann die Politik nicht", betont der Geiger.
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