Der Frankfurter Kurde reitet auf der Erfolgswelle. Nächste Woche kommt er zum Konzert nach Rostock. OZelot sprach mit ihm über Gewalt, den Index und die Szene. Azad kommt aus dem Kurdischen und heißt Freiheit. Und der gleichnamige Rap-Star nimmt sich ebendiese, um am 29. 2. seine Fangemeinde im M.A.U.-Club Rostock zu beehren. OZelot unterhielt sich mit dem 34-Jährigen.
OZelot: Azad, du kamst als Flüchtlingskind nach Deutschland. Hast du Erinnerungen an deine Heimat?
Azad: Im Grunde kaum, denn ich bin mit neun Monaten hierher gekommen. Später war ich auch nur noch mal für ein halbes Jahr dort. Die erste Zeit in Deutschland war nicht gerade einfach, da hast du als Ausländer schon im Kindergarten oft heftige Sprüche zu hören bekommen.
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