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Berlin 23:00 - Tehran 00:30 - Los Angeles 14:00 Freitag, 10.09.2010
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Feuilleton
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KOMMENTAR: Der nächste Zug des Volkes entscheidet alles
Die Rede im Freitagsgebet von Ayatollah Khamenei wurde heute nicht nur gespannt von Iranern und Exil-Iranern erwartet. Sie war die erste Reaktion des Ayatollahs auf die konsequenten Proteste der Iraner gegen das Wahlergebnis. Von dem, was er heute der Nation mitteilen würde, würde die Reaktion des Volkes und damit die Grundfeste der Zukunft Irans und seiner jungen, hoffnungsvollen Bevölkerung abhängen. Für die heutige Rede standen dem Ayatollah einige Optionen zur Verfügung. mehr...
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Freitag, 19.06.2009 , 18:56 Uhr
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ZUR AKTUELLEN SITUATION: Offene Worte
„Teheran befindet sich im Ausnahmezustand“ schreibt die Zeit am 14.06.2009. „Aufruhr in Teheran: Der Spalt durch die Gesellschaft geht immer tiefer“ lautet der Titel beim Handelsblatt, „100 Oppositionelle verhaftet“ erklärt n-tv und „Schwere Straßenschlachten nach Ahmadinejads Wahlsieg“ kommentiert der Spiegel. In den letzten Tagen gibt es so viele Artikel wie es Verleger gibt. Doch was passiert tatsächlich im Iran. Hat sich ein Journalist die Mühe gemacht, die Situation zu durchleuchten? mehr...
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Dienstag, 16.06.2009 , 02:13 Uhr
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TAROF: Persisch ist meine Muttersprache - aber ich verstehe kein Wort!
"Wenn Sie nächsten Freitag kommen würden, würde ich mich sehr freuen, Giti Khanum (Frau Giti)", sage ich mit freundlicher Stimme, obwohl ich innerlich vor Wut am platzen bin. "Nächste Woche ist schlecht, da sind wir schon eingeladen", tönt es zuckersüß aus dem Hörer gerade heraus in mein genervtes Ohr. Gutgläubig - und der rhetorischen Feinheiten der persischen Konversation nicht wirklich habhaftig (sie waren mir einfach zu kompliziert) - schaue ich gehetzt in meinen Notizkalender, um einen anderen freien Tag für diese "Pflichtveranstaltung" zu suchen. mehr...
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Montag, 27.04.2009 , 00:39 Uhr
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KOMMEHTAR: Eklat bei Durban II – zu Unrecht?
Der iranische Präsident provoziert mit wüsten Beschimpfungen gegen Israel einen Eklat – dass hinter den Beschimpfungen ein Grund steckt, sollte nicht vergessen werden. Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad ist bekannt für seine anti-israelischen Parolen, und den Israelis wie auch den westlichen Ländern ein Gräuel. Ohne Zweifel ist der iranische Hardliner ein Holocaustleugner und sollte auch als dieser angesehen und verurteilt werden. Dennoch hat er als Staatspräsident ein Recht darauf angehört zu werden. Die freie Meinungsäußerung gehört zu einer Demokratie dazu und auch in die UN, wenn sie sich als Weltstaatenrepräsentant darstellen will. » Lesen Sie weiter auf rp-online.de mehr...
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Dienstag, 21.04.2009 , 16:11 Uhr
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KOLUMNE: Christenverfolgung im Iran
Christen dürfen im Iran nicht missionieren. Sogar Kirchen werden infolge eines Gerichtsurteils geschlossen, wenn dort auf Persisch gepredigt wird. Auch Weblogger, die Bibelzitate ins Internet setzen, werden verhaftet. Am 25. März 2009 meldete das Farsi Christian News Network, FCNN, dass aufgrund des Urteils eines iranischen Revolutionsgerichts die Assyrische Kirche der Stadt Shahrara geschlossen werde. Schon am 19. März hatte Jonathan Betkolia die assyrische Gemeinde der iranischen Hauptstadt Teheran darüber informiert. Als Grund für das Urteil wurden die „neu zum Christentum übergetretenen persisch sprechenden Iraner“ genannt, die „an den kirchlichen Messen teilnehmen.“ » Lesen Sie weiter auf debatte.welt.de mehr...
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Freitag, 27.03.2009 , 15:43 Uhr
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MUSIKLAND IRAN IM FILM: "In der Wüste die Stille erkennen können"
Karge Stein- und Sandlandschaften sehen auf den ersten Blick wenig einladend aus. Flirrend heiße Luft macht das Atmen schwer, zwingt zur Langsamkeit. Für den Dirigenten und Komponisten Nader Mashayekhi ist es jedoch ein idealer Ort für einen Musiker – wenn auch nicht, um Musik zu hören. Im Gegenteil: „Die Stille haben wir vergessen. Und die Stille brauchen wir, um den Klang zu erkennen. Ohne Stille können wir die unterschiedlichen Klänge nicht erkennen. Und das ist schade für ein Volk, das so viele Wüsten hat. Weil wir in der Wüste die Stille erkennen können.“ » Lesen Sie weiter auf Neue OZ online mehr...
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Freitag, 30.01.2009 , 07:25 Uhr
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AUSWIRKUNGEN DER KäMPFE IN GAZA AUF DAS REGIME IM IRAN: Wo Angst als Liebe gepriesen wird
Im Gaza-Streifen kämpft man heftig. (aktuell) Uniformierte Menschen und solche die keine Uniform tragen verlieren ihr Leben oder verlieren ihre Geliebten. Es herrschen in der gesamten Region komplizierte politische Verhältnisse, in denen von Akteuren beider Seiten Hass geschürt wird. Die Presse auf der ganzen Welt ist voller Erklärungen, Fakten und Hinweise auf Faktoren, die in dem Konflikt eine Rolle spielen: die Armut, die unterschiedlichen Religionen, die Ideologien, die Abstammung, regionale und globale Sicherheit, Machtwille und Klassenunterschiede werden hinauf und herunter dekliniert. Währenddessen wird das Leid der Menschen in der Region erhöht. Immer wieder wird auch die Machtpolitik im Iran und in den USA als Einflussfaktor genannt. mehr...
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Dienstag, 27.01.2009 , 10:11 Uhr
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VERTRETER DES REGIMES IM IRAN SEHEN IHRE MACHT VON EXIL-IRANERN BEDROHT: Der Kampf gegen Freiheit
Der zukünftige Präsident der USA, Barack Hussein Obama, verkündet eine neue Strategie im Umgang mit den Machthabern im Iran. Er will durch Diplomatie die Unsicherheiten in der Welt in Bezug auf die Entwicklungen iranischer Atomanlagen beseitigen. Währenddessen scharren in Israel immer noch einige Hardliner mit den Füssen, weil sie keinen Gegner mit Atomwaffen in der Region neben sich dulden wollen. Es droht immer noch Krieg. Gleichzeitig finden im Iran kontroverse Diskussionen auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen statt, so dass unter den Machthabern die Sorge aufkommt nicht nur das Ruder der Regierungsgeschäfte aus der Hand geben zu müssen, sondern auch ganz auf das seit 30 Jahren aufgepflanzte System verzichten zu müssen (siehe hier, hier und hier). mehr...
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Dienstag, 16.12.2008 , 08:03 Uhr
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JASMIN TIEFENSEE: "Sex in the City" in Teheran
Jetzt wo Sex in the City der Film rausgekommmen ist, habe ich meine alten Sex in the City DVDs rausgesucht und die kompletten Staffeln noch einmal gesehen. Dadurch habe ich viel über Beziehungen und über Sex in the City, diesmal aber über Sex in Teheran nachgedacht, und mir ist aufgefallen, dass das Leben in Teheran nicht anders ist als in New York. Frauen sind emanzipiert und nehmen sich was sie möchten, Tief in ihrem Inneren suchen sie aber doch alle nach der großen Liebe und nach der Stabilität und der Geborgenheit einer Ehe. mehr...
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Donnerstag, 14.08.2008 , 10:11 Uhr
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REPLIK ZUM SPIEGEL-ARTIKEL: Was Herr Schulz besser wissen sollte
Anmerkung der Redaktion: Bezugnehmend auf den geschichtsverdrehenden Artikel von Matthias Schulz auf Spiegel-Online, setzen wir eine offene Replik ins Magazin, die die offensichtlich vorsätzliche Schlampigkeit in der Recherche von Herrn Schulz einerseits und die offensichtliche „Verdrängung der redaktionellen Pflichten“ der Spiegel-Online Redaktion andererseits zur Schau stellen wird. Sehr geehrter Herr Schulz, auch wenn der letzte Shah Persiens den Kyros-Zylinder politisch einsetzte, bedeutet dies per se keine Entwertung eines antiken Textes. Als der Zylinder 1878 in Babylon (nicht in Persien übrigens) gefunden wurde, war der Shah noch nicht mal geboren. Die Authentizität des Schriftstücks an sich ist sichergestellt. Da kann man gewiss nicht von einer geschichtsverdrehenden Fälschung sprechen. mehr...
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Sonntag, 13.07.2008 , 18:23 Uhr
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"BUSINESS AS USUAL"?: „Aufs Maul hauen, einknasten und umbringen: Das ist Anti-Faschismus!“
Bericht zur Iran-Konferenz des »Mideast Freedom Forum Berlin« von Ali Fathollah-Nejad Am ersten Mai-Wochenende fanden in Berlin zwei historisch anmutende Kongresse statt. Zum einen versammelte sich an der Humboldt-Universität eine Schar von insgesamt 1.600 überwiegend jungen Menschen aus ganz Europa, um mit prominenten internationalen Gästen die Ereignisse des turbulenten Jahres 1968 zu diskutieren und zu reflektieren. Zum anderen lud unweit davon das »Mideast Freedom Forum Berlin e.V. (MFFB)« in das noblere, durch einen Sicherheitsdienst behütete, Auditorium Friedrichstraße ein, um mit circa 400 Teilnehmern zum Thema „Business as usual? Das iranische Regime, der Heilige Krieg gegen Israel und den Westen und die deutsche Reaktion“ zu debattieren. mehr...
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Mittwoch, 04.06.2008 , 00:02 Uhr
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BLICKWINKEL: "Prestige"
(Von Peymanian) Ein Lehrer fragte mich bezüglich der Rubrik "Persianality", warum ich hinter diesem Thema Aktualität sehe, denn diese alten Ereignisse werden in der Schule nur kurz angeschnitten. Ich würde zunächst gerne eine schnelle Geschichte erzählen und aus der Aktualität heraus meine Antwort überwiegend "sportlich" halten: 1998 nahm die iranische Fußballmannschaft zum ersten Mal nach der Islamischen Revolution an einer Weltmeisterschaft teil. Doch bevor die Mannschaft soweit war, musste sie sich qualifizieren. Das letzte Spiel hatte sie gegen Australien. mehr...
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Samstag, 29.03.2008 , 00:38 Uhr
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IM ZEITRAFFER: Die soziale Evolution und ihre Fettsäcke
(Von Sherry) Wir schreiben das Jahr 2008. Die Menschen sprechen von "großen Fortschritten" und "sozialer Evolution". "Menschenrechte" werden in fettgedruckter Schrift plakativ und hoch gepriesen an unsere Hochhäuser gepflastert, hinter deren Wänden eine alte, verlassene Mutter schon viele Tage tot in ihrem Erbrochenen liegt, bis der penetrante Verwesungsgeruch den Nachbarn belästigt. Ja, belästigt. Darin sind die kleinkarierten Mitgenossen hier ganz gut: Den Zeigefinger zu erheben, wenn sie sich belästigt fühlen, aber konsequent wegzuschauen, wenn eine junge Frau in der S-Bahn von einem Betrunkenen vergewaltigt wird. mehr...
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Dienstag, 25.03.2008 , 23:07 Uhr
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KULTURELLER AUSTAUSCH ALS ÜBEL?: Wie H.M. Broder im Spiegel den Blick auf das Wesentliche verzerrt
Dieser Artikel ist mit Abstand der erbärmlichste aller Broder Artikel zum Thema Iran. Bisher konnte ich seinen Texten mit einem Schmunzeln begegnen, das ist mir aber dieses Mal nicht möglich. Ich bin fassungslos darüber, dass er offenbar nicht einmal einem erfahrenen Redakteur vorgelegt werden musste, bevor er veröffentlicht wird. Und ich kann nicht glauben, in welche Richtung der Spiegel hinsichtlich der Iran Berichte abdriftet. Stimmt es wirklich, was Navid Kermani offen über die Spiegel Redaktion sagte? Wie kann so ein entsetzlich gefärbter und unsachlicher Text es schaffen, in diesem so häufig besuchten Magazin zu erscheinen? Ist die Spiegel Redaktion wirklich derartig uninformiert über das ambivalente Thema Iran? Oder hat es der Spiegel tatsächlich nötig, mit Axel Springer Werken zu konkurrieren? Wie wäre es mit der Übernahme der Bildzeile "Der Hitler von Teheran"? mehr...
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Mittwoch, 05.09.2007 , 21:29 Uhr
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KOMMENTAR: Wodka unter Minaretten
Qom. Beim Hören dieses Namens kommt wohl jedem etwas anderes in den Sinn. Dem einem fallen die schmackhaften Süßigkeiten ein, dem anderen „Hozeye Elmiyye“, die Mullahfabrik, die unermüdlich seit jeher Mullahs produziert. Kleine, große, moderate und fanatische, unbedeutende bis allmächtige Mullahs. Während dem einem der schöne Salzsee in den Sinn kommt, denkt der andere an die Schwester des achten Imams der Schiiten, Fatima, die dort begraben sein soll. Einigen mag auch der feine Teppich mit Landschaften oder Jagdszenen in den Sinn kommen, der Großteil aber wird den Gedanken an Ayatollah Khomeini, der dort gelebt, gelernt und unterrichtet hatte, nicht verdrängen können. So ist die paradoxe Stadt Qom schwarz-weiß wie die Turbane der Mullahs. mehr...
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Donnerstag, 19.04.2007 , 13:12 Uhr
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