Es ist ein geheimnisvoller Ort, den Marleen Klauke und Andreas Tscherch von der Technischen Fachhochschule Berlin (TFH) sich im Frühjahr 2006 für ihre Diplomarbeit ausgesucht haben: Persepolis. Palastruinen, Statuen und prächtige, bis zu 20 Meter hohe Steinsäulen zeugen von der großen Vergangenheit dieser Stadt. Als sie 500 v. Chr. im Süden des heutigen Iran erbaut wurde, war sie das wohl gigantischste Bauprojekt der Antike: Über 50 Jahre dauerte es, bis Generationen von Architekten, Bauarbeitern und Künstlern die majestätische Hauptstadt des altpersischen Weltreiches auf einer eigens angelegten, 15 Hektar großen Terrasse errichtet hatten. Heute zählen die Überreste der Stätte 900 Kilometer südlich von Teheran zum Unesco-Weltkulturerbe.
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