
„Komm her, komm her, aber komm mir nicht zu nahe ... Iran ist ein Land, das sich nicht einfach so betrachten lässt. Vor dem allzu direkten, zudringlichen Blick verbirgt es sich hinter Schleiern“, schreibt die Journalistin Christiane Hoffmann in ihrem Buch „Hinter den Schleiern Irans“. Fünf Jahre lang, von 1999 bis 2004, hat sie aus Teheran berichtet. Nun vermittelt sie ein facettenreiches Bild dieses Landes, das – obwohl häufig in den Schlagzeilen – fern und fremd ist.
Eine ständige Bewegung zwischen dem Angezogen-Werden und dem Sich-abgestoßen-Fühlen sei die Begegnung mit Iran gewesen, erläutert die Autorin im Vorwort. Sie erlebte ein permanentes Changieren zwischen „Wut, Frustration, Sehnsucht und Begeisterung“. Christiane Hoffmann hat sich auf das Land und die Menschen eingelassen. Sie versucht zu sehen und zu verstehen – auch wenn sie dabei bisweilen an ihre Grenzen stößt.
(sVy)» Lesen Sie weiter auf vorwärts