Auf einer Teheraner Privatparty wird der Film "Close-up" von Abbas Kiarostami aus dem Jahr 1991 im kleinen ausgewählten Kreis gezeigt. Die Gäste sind andere bekannte Filmemacher, Künstler und Philosophen. Und sie diskutieren die aktuelle Bedeutung von Kiarostami. Man duzt sich. "Das war ein guter Film von Abbas", sagt eine Filmemacherin, "er ist immer noch aktuell." Dieser Tage sind die Zeitungen voll von Interviews mit Kiarostami. Der Filmer hat kürzlich die Verse von Saadi und Hafes neu ediert herausgebracht, beides Dichter aus dem 13. und 14. Jahrhundert. "Saadi, nacherzählt von Abbas Kiarostami" und "Hafes, nacherzählt von Abbas Kiarostami" lauten die Titel wenig bescheiden.
(sVy)» Lesen Sie weiter auf taz.de