
Hamburg (dpa) - Es ist ohrenbetäubend laut in dem verbeulten Bus, der sich im Verkehrsgewirr Teherans den Weg ins Stadion bahnt. Die jugendlichen Fußballfans stimmen ihre Gesänge an und freuen sich auf das Spiel. Es wird laut diskutiert. Männer unter sich. Am Fenster sitzt ein stiller Junge, die Wangen geschminkt in den Nationalfarben, die schwarze Baseballkappe tief ins Gesicht gezogen. Dann schaut die Kamera genauer hin, und der scheue Fan entpuppt sich als Mädchen, das nur einen Wunsch hat: beim Fußballspiel live dabei sein zu können.
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