Auf Internetvergehen könnte im Iran schon bald die Todesstrafe stehen. Die Höchststrafe könnte Usern drohen, die im Web für Korruption, Prostitution und Blasphemie werben. Die dazu eingebrachte Gesetzesvorlage habe eine Verschärfung der Strafen für "Schädigung der geistigen Sicherheit in der Gesellschaft" zum Ziel, wie heise die ISNA (Iranian Student's News Agency) zitiert. Im Iran kommt seit 2000 eines der aufwendigsten Filtersysteme der Online-Welt zum Einsatz, das unter anderem den Zugriff auf Seiten mit politischen Inhalten verhindern soll.
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