
Seit sieben Tagen ist ein iranischer Bergsteiger am Nanga Parbat verschollen. Während die Welt die Rettung von Simon Kehrer und Walter Nones feiert, schwinden die Chancen für sein Überleben.
"Liebe Leser, bitte betet so inbrünstig ihr könnt für unseren Kameraden." So lautet die vorerst letzte Nachricht auf der Webseite der Bergsteiger-Expedition "Iranian Challengers". Zur gleichen Zeit aber auf einer anderen Route als das Team um den verunglückten Karl Unterkircher hatte das iranische Team versucht, den Nanga Parbat zu bezwingen. Anders als die Italiener erreichte die Gruppe am vergangenen Donnerstag den 8125 Meter hohen Gipfel. Doch ein Iraner fehlte: Der 29-jährige Saman Nemati musste den Aufstieg auf den letzten Metern abbrechen. Stunden später verloren seine Kameraden den Kontakt zu ihm.
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