
Der erste Golfkrieg zwischen Iran und Irak endete am 20. August 1988 mit einem Waffenstillstand. Von Frieden aber kann bis heute in der Region keine Rede sein.
Die Entscheidung, einem Waffenstillstand zuzustimmen, sei ihm vorgekommen, wie einen Becher Gift zu trinken. So beschrieb der iranische Revolutionsführer Ayatollah Khomeini seine Entscheidung, dem ersten Golfkrieg nach fast acht Jahren ein Ende zu setzen. Immer wieder hatte er internationale Appelle zur Waffenruhe ignoriert und abgelehnt. Mit dem 20. August 1988 jedoch schwiegen die Waffen.
Frieden zwischen Iran und Irak gibt es dennoch bis heute nicht. Die Nachwirkungen dieses Krieges sind spürbar und beeinflussen unter anderem das Verhältnis Teherans zum Irak nach Saddam Hussein, aber auch das zum Rest der Welt.
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