
Ein Iraner im Westen hat es nicht leicht. Ständig wird er nach der Zensur gefragt, nach der Freigabe von „About Elly“ zum Beispiel. Lange war nicht klar, ob Asghar Farhadis Film in Berlin gezeigt werden kann. Auf der Pressekonferenz geht der 36-jährige Regisseur auf die Frage zunächst nicht ein. Beim zweiten Versuch spricht er über den Rhythmus der Reise im Film, nicht über die Reise des Films nach Berlin – lost in translation, beim Transfer zwischen Deutsch, Englisch und Farsi? Erst beim dritten Mal antwortet Farhadi – und freut sich, dass „About Elly“ am Morgen in Berlin und am Abend in Teheran Premiere feiert.
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