| |  |  |  | | Montag, 22.09.2008 , 23:15 Uhr | | (50 Minuten) | | SWR | |  |  | | Sonbol - Rallye durch den Gottesstaat |  | | Sonbol gehört zu den Schnellsten im Gottesstaat. Die unerschrockene junge Iranerin liebt die Geschwindigkeit und die Piste. Eine Rennfahrerin im Iran: Während die Welt ängstlich auf das Land am Persischen Golf schaut, trainiert Sonbol für die nächste Tourenwagenmeisterschaft. Sonbol hat in den USA Medizin studiert und arbeitet heute im Iran als Zahnärztin. Sie kennt die Grenzen, die Schikanen, mit denen sie in ihrem Heimatland leben muss, gerade auch als Frau. Was noch lange nicht heißt, dass sie sich damit abfindet. Gerade ihr Hobby hat etwas Provozierendes für die Herrscher im Iran. Ihren Landsleuten macht sie vor, was trotz Überwachungsstaat und Unterdrückung möglich ist. Das ist nicht ungefährlich, denn den Machthabern ist daran gelegen, dass alles so bleibt wie es ist. | | | |  |     |  | | Montag, 08.09.2008 , 20:15 Uhr | | (45 Minuten) | | 3 SAT | |  |  | | Der Physiker der Mullahs - Irans Atomprogramm und die deutschen Helfer |  | | Mitte der 1980er Jahre entstand in Köln und Hanau ein Netzwerk, das dem Iran bei der Entwicklung von Kernwaffen half. Mit dabei war auch der umstrittene pakistanische Atomwissenschaftler Abdul Qadeer Khan. Khan besaß das Know-how, seine deutschen Helfer konnten die notwendige Technologie liefern. 1992 setzte sich der 'Physiker der Mullahs' in die USA ab und lebt seitdem an einem geheimen Ort. Der Überläufer packte nach seiner Flucht umfassend bei der CIA aus. Seitdem waren die wahren Absichten der iranischen Regierung in Washington bekannt. Wäre damals die Atomenergiebehörde in Wien über die amerikanischen Erkenntnisse informiert worden, hätte sie in Teheran intervenieren und Druck machen können. Doch die US-Administration behielt ihr Wissen lieber für sich. | | | |  |     |  | | Gestern, 22:05 Uhr | | (55 Minuten) | | N24 | |  |  | | Operation Eagle Claw - Drama im Sandsturm |  | | Teheran, 1979: Radikale Anhänger von Ayatollah Khomeni stürmen die US-Botschaft und nehmen 66 Geiseln. Die US-Militäreinheit 'Delta Force' soll sie befreien und auf dem Luftweg außer Landes bringen. Doch haben die US-Elitesoldaten keine Erfahrung mit einem Wetterphänomen, das ihren Einsatz schließlich vereitelt. In der N24-Dokumentation 'Operation Eagle Claw - Drama im Sandsturm' kommen ehemalige Geiseln und die gescheiterten Retter zu Wort. | | | |  |     |  | | Samstag, 30.08.2008 , 17:00 Uhr | | (60 Minuten) | | Phoenix | |  |  | | 1001 Hoffnung - Demokratie für Allahs Völker? |  | | Iran, Ägypten, Jordanien, Dubai, Libanon und Irak - das sind die Stationen der Reportagereise von Dietmar Ossenberg und Ulrich Tilgner. Unterwegs begegnen sie Menschen, die aus ihrer Sicht berichten, wie ihr Leben im Schatten der 'großen Politik' abläuft. Bitteres Fazit: Demokratie und Wohlstand klingen für die große Mehrheit der Bevölkerung immer noch wie ein Märchen aus Tausendundeiner Nacht. | | | |  |     |  | | Samstag, 30.08.2008 , 08:30 Uhr | | (30 Minuten) | | SWR | |  |  | | "Varzeshe Pahlavani" im Iran |  | | Sie stemmen schwere Eisenketten, hantieren mit riesigen Holztafeln und schwingen bis zu 30 Kilogramm schwere Keulen. Der Morshed, der Trommler, gibt den Ablauf der einzelnen Bewegungen vor. Während er religiöse Verse und mystische Geschichten singt, drehen sich die Sportler blitzschnell um die eigene Achse. 'Der Sport der Helden', wie Varzeshe Pahlavani übersetzt heißt, ist eine der ältesten Kraftsportarten der islamischen Welt. Wie seit Jahrhunderten trainieren die Männer im Iran noch heute im 'Zoorkhaneh', dem 'Haus der Stärke'. Frauen haben keinen Zutritt. Als im 13. Jahrhundert Reiterhorden aus der Mongolei nach Westen vordrangen, überrannten sie auf ihrem Kriegszug auch Persien. Um Widerstand im Keim zu ersticken, verboten die Mongolen alle Arten der körperlichen Ertüchtigung. Das trieb die Perser in den Untergrund. Sie trainierten an geheimen Orten mit einfachen Hilfsmitteln wie Ketten, Keulen und Holzschilden. Dies, sagt man, sei die Geburtsstunde des Varzeshe Pahlavani. | | | |  |     |  | | Mittwoch, 27.08.2008 , 23:25 Uhr | | (95 Minuten) | | Bayern | |  |  | | Fremde Haut |  | | Die nach Deutschland geflohene Iranerin Fariba traut sich nicht, den Grenzbeamten den wahren Grund ihrer Verfolgung zu nennen. Da sie nicht als politisch Verfolgte gilt, wird ihr Asylantrag abgewiesen, worauf sie rasch wieder in den Iran abgeschoben werden soll. Doch dort droht ihr die Todesstrafe, weil ihr lesbisches Verhältnis entdeckt wurde. Als ihr Landsmann Siamak Mustafai im Flüchtlingsheim aus Verzweiflung Selbstmord begeht, schlüpft Fariba kurzerhand in seine Kleidung, trägt seine Brille und malt sich einen Bartschatten. Dank Siamaks Identität erhält sie eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung in der schwäbischen Provinz. Auch den Beamten des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge (BAFL) kann sie täuschen. Mit dem illegalen Job in einer Sauerkrautfabrik will sie das Geld für einen falschen Pass zusammenkratzen. Die studierte Deutsch-Übersetzerin und Goethe-Kennerin muss vor den gemütlichen schwäbischen Krautbauern nicht nur ihre geschlechtliche Identität verstecken, sondern auch ihre Intellektualität. Ihre Maskerade ist ziemlich anstrengend - aber so überzeugend, dass nicht nur die Männer im Asylbewerberheim getäuscht werden. Beim Kohlstechen auf dem Feld beginnt gar ihre impulsive Kollegin Anne sich für den neuen, introvertierten Kollegen Siamak zu interessieren, der so anders ist als die übrigen Machos in der Fabrik. Fariba gerät in eine herzzerreißende Zwickmühle: Nicht nur beim Besuch eines Bordells, zu dem 'Siamak' von Annas eifersüchtigem Ex-Freund genötigt wird, droht ihre Identität aufzufliegen. Aufreibender noch als die Angst Faribas vor der Abschiebung ist die Frage, wann Anne entdeckt, in wen sie sich eigentlich verliebt hat - und ob sie ihren Gefühlen trauen wird. | | | |  |  |  | Statistik 437 User online 0 Mitglieder 437 Gäste Letzte Stunde 2 Mitglieder 2453 Gäste Letzte 24 Stunden 2 Mitglieder 47633 Gäste |